Wir trauern um das älteste Mitglied der Gelsenkirchener VVN-BdA. Robert Konze, geboren am 12. Februar 1931, starb am 21. Juni 2020 im Alter von 89 Jahren. Kennengelernt haben wir ihn im hohen Alter, mit der Wiederbegründung der Gelsenkirchener VVN-BdA seit dem Jahre 2006. Ihm war ein langes, politisches und bewegtes Leben vergönnt, von denen wir an einige Stationen erinnern möchten.
8. Mai als Feiertag im Rat der Stadt nicht diskussionswürdig?
25. Juni 2020
8. Mai, Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung, CDU, Rat der Stadt, SPD

Vertreter des Aktionsbündnisses während des Pressegesprächs am 03.06.2020 am zentralen Mahnmal im Stadtgarten (Foto: Jonas Selter).
Mit Enttäuschung reagiert das Gelsenkirchener Aktionsbündnis auf die Nichtbehandlung des Antrags im Rat der Stadt Gelsenkirchen, mit dem sich die Politik für einen bundesweiten Feiertag 8. Mai einsetzen sollte. „Die Entscheidung des Rates heute diesen Antrag nicht zu behandeln, bedauern wir sehr,“ erklärt Marc Meinhardt, einer der Sprecher*innen des Bündnisses. „Es wäre ein mutiges und deutliches Zeichen gegen Rechts aus Gelsenkirchen gewesen. Wir werden aber weitermachen!“
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Offener Brief zur Kampagne „8. Mai zum Feiertag machen“
2. Juni 2020
8. Mai, Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung, Offener Brief
Das Gelsenkirchener Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung, in dem auch die Gelsenkirchener VVN-BdA mitarbeitet, hat sich mit einem Offenen Brief an den Oberbügermeister der Stadt Gelsenkirchen und Schirmherrn der „Demokratischen Initiative“, Frank Baranowski gewendet. Das Aktionsbündnis wendet sich darin an ihn mit der Bitte um Unterstützung der Kampagne der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und der VVN-BdA, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus zum Feiertag zu machen. Eine solche Aufwertung dieses Tages kann nach der Auffassung des Aktionsbündnisses dazu beitragen, die Bedeutung der Befreiung 1945 für unsere heutige demokratische Verfassung stärker bewusst zu machen und ein konsequenteres politisches Handeln gegen rechts durchzusetzen. Wir dokumentieren hier den vollständigen Text.
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Zeit für Antifaschismus!
8. Mai 2020
8. Mai, Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung, Rede

Die Rede wurden vor dem Hintergrund des Mahnmals für die Opfer des Faschismus in Gelsenkirchen gehalten, welches auf Initiative der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und mit Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen errichtet und am 10. September 1950 feierlich der Öffentlichkeit übergeben worden war. Die heutige VVN-BdA hat an diesem Tag das Mahnmal mit einem Transparent ergänzt, das auf die vielen ehemaligen Außenlager des KZ Buchenwald an Rhein und Ruhr hinweist.
Wir dokumentieren die Rede von Knut Maßmann, Landessprecher der VVN-BdA NRW auf der Kundgebung des Gelsenkirchener Aktionsbündnisses gegen Rassismus und Ausgrenzung am 8. Mai 2020 im Stadtgarten Gelsenkirchen. Die Initiatoren unterstützen die bundesweite Kampagne der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und der VVN-BdA, die fordern, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus zum Feiertag zu erklären. Es gilt das gesprochene Wort.
„Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten.“
8. Mai 2020
Mitglieder der Gelsenkirchener VVN-BdA sind – man glaubt es kaum – nicht nur in Gelsenkirchen aktiv. Wir dokumentieren in der Folge die Rede eines unserer Mitglieder, die er am heutigen 8. Mai, dem Tag der Befreiung Europas vom Faschismus, bei Odak in Münster (!) gehalten hat. Es gilt wie immer in solchen Fällen das gesprochene Wort.
Menschenkette zum 75. Jahrestag der Befreiung Europas vom Faschismus
4. Mai 2020
8. Mai, Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung, Gedenkveranstaltung
Wie in vielen Städten wird es auch in Gelsenkirchen eine Veranstaltung zum 8 Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus geben. Das Gelsenkirchener Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung plant anlässlich der 75. Wiederkehr des Jahrestages am Freitag, dem 8. Mai 2020 um 17 Uhr eine kontaktlose Menschenkette im Stadtgarten vom Mahnmal für alle Opfer des Faschismus bis zu dem Ort, an dem noch kurz vor Kriegsende neun sowjetische Zwangsarbeiter vermutlich von einer Volkssturmeinheit ermordet und in einem Bombentrichter verscharrt worden sind.
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KZ Buchenwald war auch in Gelsenkirchen
18. April 2020
BP, Buchenwald-Außenlager, Friedhof Horst-Süd, Gelsenberg Benzin AG
Anlässlich des 75. Jahrestages der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erinnern die Landesvereinigung NRW der VVN-BdA und mehrere Kreisvereinigungen in diesen Tagen an die Außenlager des KZ Buchenwald, die ab 1943 in vielen Städten an Rhein und Ruhr errichtet worden waren. Geplant waren Veranstaltungen am 18. April 2020 in Düsseldorf, Bochum, Essen und Gelsenkirchen sowie am 19. April 2020 in Dortmund und Witten an den unterschiedlichsten Erinnerungsorten. Aufgrund der Einschränkungen aus Anlass der Coronavirus-Pandemie kann die VVN-BdA die Kundgebungen leider nicht in der geplanten Form durchführen. Die VVN-BdA Gelsenkirchen erinnert heute virtuell an das Außenlager Gelsenberg in Gelsenkirchen-Horst und dokumentiert die nicht gehaltene Rede.
Virtueller Ostermarsch Rhein Ruhr 2020 auch in Gelsenkirchen
11. April 2020
Das Coronavirus legt seit Wochen unser öffentliches Leben auf einer nie gekannten Art und Weise still. Auch die traditionellen Ostermärsche sind abgesagt – und das im 60. Jahr ihres Bestehens. Trotzdem gibt es am Osterwochenende Möglichkeiten, dem Ruf nach Frieden und Abrüstung Ausdruck zu verleihen! Zugleich zeigt die Corona-Pandemie in ungewohnter Deutlichkeit wie systemrelevant unser Gesundheitswesen und wie schädlich Militärausgaben für die öffentliche Gesundheit sind.
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Einzelpersonen erinnern am antifaschistischen Mahnmal der VVN
15. März 2020
Antifaschistischer Widerstand, Horst, Märzrevolution
Anstelle der von der Stadt Gelsenkirchen mit Bezug auf die Friedhofssatzung verbotenen Gedenkveranstaltung fanden sich am Samstag, 14. März 2020 zahlreiche Einzelpersonen auf dem Friedhof Horst-Süd ein, die Blumen und Kränze niederlegten. Auch einzelne Mitglieder der Gelsenkirchener VVN-BdA fanden sich ein, um am 1947/48 von der VVN errichteten antifaschistischen Mahnmal mit dem Moorsoldatenlied auf den Lippen zu gedenken.
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100 Jahre Märzrevolution 1920
8. März 2020
Gedenkveranstaltung, Horst, Märzrevolution

1947/48 von der VVN auf dem Friedhof Horst-Süd errichtetes Denkmal für den antifaschistischen Widerstand, zur Erinnerung an die 1920 im Anschluss an den Kapp-Putsch von rechtsradikalen Freikorps ermordeten Mitglieder der „Roten Ruhrarmee“ und ergänzt um Horster Widerstandskämpfer 1933-1945, insbesondere der Franz-Zielasko-Gruppe.
Am 13. März 2020 jährt sich zum hundertsten Mal der reaktionäre, militaristische Kapp-Lüttwitz-Putsch gegen die noch junge Weimarer Republik. Während die Reichswehr nicht bereit war, die junge Republik zu schützen und die Regierung aus der Reichshauptstadt floh, riefen Gewerkschaften und Arbeiterparteien zum Generalstreik auf. Ihm folgte der größte politische Generalstreik den Deutschland je erlebt hatte. Im Ruhrgebiet, Sachsen und Mecklenburg kam es zu großen Aufstandsbewegungen.




