Wir erinnern an 80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

11. Juni 2021

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Vor 80 Jahren, am 22. Juni 2021 begann der Überfall des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion. Es handelte sich dabei um keinen „normalen Krieg“, sondern um einen Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg gegen den „jüdisch-bolschewistischen“ Feind. Ziel war die Vernichtung von Millionen Menschen durch direkten Mord oder durch Verhungern lassen, Millionen Menschen, die die Nazi-Barbarei in ihrer rassistischen Ideologie als Untermenschen bezeichnete. Die VVN-BdA erinnert gemeinsam mit weiteren Partnern am 22. Juni 2021 auch in Gelsenkirchen daran und ruft in Würdigung der Geschichte zu einer Friedenspolitik auf, die im Dialog mit Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion eine neue Politik der Entspannung und Abrüstung in Europa ermöglicht.

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„Wer nicht feiert, hat verloren!“ – Erfolgreiche Aktionswoche zum 8. Mai 2021

22. Mai 2021

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Rund um den 8. Mai 2021 organisierte das Gelsenkirchener Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung eine Aktionswoche. Wie schon im letzten Jahr unterstützt es mit seinen Aktionen die Forderung der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejerano und der VVN-BdA, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus zum bundesweiten Feiertag zu erheben. Um zu zeigen, wie sich der Feiertag als Bildungs- und Gedenktag nutzen lässt, thematisierte das Bündnis vom 2. bis zum 13. Mai in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten Geschichte und Gegenwart.

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Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde

14. Mai 2021

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Mit folgendem Brief hat sich die Gelsenkirchener VVN-BdA mit der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen solidarisch erklärt.

Sehr geehrte Frau Neuwald-Tasbach,
wie das übrige demokratische Gelsenkirchen zeigt sich auch die Gelsenkirchener VVN-BdA bestürzt über die antisemitischen Ausschreitungen von Mittwoch Abend im Umfeld der Neuen Synagoge. Es darf nicht sein, das jüdisches Leben in Gelsenkirchen wie in Deutschland wieder bedroht ist. Die Jüdische Gemeinde kann auch auf unsere Solidarität zählen.
Angesichts der deutschen Geschichte sind antisemitische Demonstrationen in unserem Land nicht zu tolerieren. Die VVN-BdA, als Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes 1946/47 von Überlebenden des Nazi-Terrors, darunter auch von Jüdinnen und Juden gegründet, versteht es als ihre Aufgabe, sich gegen alle Formen des Faschismus, Rassismus und Antisemitismus einzusetzen.
Wir stehen mit vielen anderen in Gelsenkirchen an der Seite Ihrer Gemeinde, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt.
Mit antifaschistischen Grüßen
Knut Maßmann
Sprecher Kreisvereinigung Gelsenkirchen

„Wer nicht feiert, hat verloren!“ – Aktionswoche zum 8. Mai 2021

20. April 2021

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Rund um den 8. Mai 2021 organisiert das Gelsenkirchener Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung ein Lernfest. Wie schon im letzten Jahr unterstützt es die Forderung der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejerano und der VVN-BdA, den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus zum Feiertag zu erheben. Doch bevor diese Forderung erfüllt ist, kann und muss der Tag mit Leben gefüllt werden. Wie dies aussehen kann, dafür soll die diesjährige Aktionswoche des Bündnisses ein Beispiel geben.

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VVN-BdA Gelsenkirchen ruft zum Ostermarsch 2021 auf

18. März 2021

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Auch für 2021 ruft die Gelsenkirchener VVN-BdA zum Ostermarsch auf.

Auch in diesem Jahr ruft die Gelsenkirchener VVN-BdA zur Teilnahme am Ostermarsch auf. Wie in jedem Jahr findet am Ostersonntag vormittags der Empfang des aus Essen kommenden Fahrradkorsos im Stadtgarten am Musikpavillion statt. Am antifaschistischen Mahnmal wird Susanne Franke von der Schalker Faninitiative sprechen, Norbert Labatzki wird die Musik dazu spielen. Organisiert wird das alles vom Friedensforum Gelsenkirchen.

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Stolpersteine und Erinnerungsarbeit

27. Januar 2021

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Die Stolpersteine des Kölner Bildhauers und Aktionskünstlers Gunter Demnig sind Teil einer Erinnerungsarbeit, die unmittelbar mit der Befreiung der Konzentrationslager durch amerikanische, britische und sowjetische Truppen 1945 begann. Ein Beitrag aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreitung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Von Knut Maßmann.

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Essener Gedenken am 27. Januar an die Befreiung von Auschwitz

22. Januar 2021

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Mit einer Kunstaktion wird die VVN-BdA unserer Nachbarstadt Essen am 27. Januar 2021 von 13 bis 17 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 76 Jahren durch die Rote Armee erinnern. Hinter Stacheldraht werden Bilder aus Auschwitz zu sehen sein. Aufgenommene Texte und Musik werden diese Installation begleiten. Die Aktion wird in Essen breit unterstützt vom Anti-Rassismus-Telefon, von Essen stellt sich quer, dem Essener Friedensforum, den Falken, dem Bündnis Steele bleibt bunt, der SDAJ, dem DGB und der DGB Jugend NRW sowie von Aufstehen gegen Rassismus Essen.

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Jetzt auch Gelsenkirchener Polizei mit Elektroschocker auf Streife

8. Januar 2021

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„Distanzelektroimpulsgerät“, so heißen die neuen Elektroschocker offiziell, die die Polizei NRW seit Januar diesen Jahres in vier Polizeibehörden einsetzen kann. Neben Dortmund, Düsseldorf und im Rhein-Erft-Kreis werden die umgangssprachlich „Taser“ genannten Geräte auch in Gelsenkirchen für ein Jahr im Streifendienst erprobt. Die VVN-BdA NRW lehnt die Einführung von Folterinstrumenten ab.

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Stolpersteine und ihre Geschichten

9. November 2020

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Das Aktionsbündnis ruft für den 8.11. und 9.11.2020 zu Stolperstein-Putzaktionen auf. VVN-BdA erzählt auf der Facebook-Seite des Bündnisses die Geschichte zweier von den Nazis ermordeter Familien.

Seit den 1990er Jahren erinnert der Kölner Bildhauer und Aktionskünstler Gunter Demnig mit seinem Kunstprojekt Stolpersteine (hier) an von den Nazis in den Jahren 1933 bis 1945 verfolgte und ermordete Menschen. Stolpersteine sind kleine quadratische Steine, die am letzten frei gewählten Wohnort ebenerdig in das Pflaster eingelassen sind. Man stolpert nicht im Wortsinn darüber, sondern im übertragenen Sinn und wird aufmerksam gemacht auf Menschen, die einst mitten unter uns gewohnt und gelebt haben, aber ausgegrenzt und in den meisten Fällen ermordet wurden. Inzwischen liegen weit über 60.000 Stolpersteine in 1265 Kommunen in Deutschland und in 21 Ländern Europas.

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„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“

1. November 2020

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Eine Zwangsarbeiterin, die nur 17 Jahre alt geworden ist.

Nach einer spontanen Idee trafen sich heute vormittag einzelne Mitglieder des Friedensforums Gelsenkirchen und der VVN-BdA Gelsenkirchen und schmückten die Grabstätte für die ermordeten sowjetischen Zwangsarbeiter*innen auf dem Westfriedhof in Heßler. Der Tag war nicht zuletzt deswegen gewählt worden, weil der Friedhof am 1. November, Allerheiligen, gut besucht wird. Abstand halten war aufgrund der Größe des Grabfeldes kein Problem.

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